Hypo-Heta: KAF-Umwandlung wird beschlossen

„Mit dem heutigen Beschluss schließen wir das Kapitel Hypo-Heta auf Landtagsebene weitgehend ab“,

hält der SPÖ-Finanzsprecher, 3. Landtagspräsident Günter Leikam, bei der heutigen Sitzung im Kärntner Landtag fest. Der Kärntner Ausgleichszahlungs-Fonds wird per Landtagsbeschluss in eine GmbH umgewandelt. 

„Hypo-Schuldenlast des Landes schmilzt um fast eine halbe Milliarde Euro“

„Damit übertragen wir die 450 Millionen Euro, mit denen der Fonds noch befüllt ist, direkt an den Bund – und reduzieren damit unsere Schuldenlast um eine enorme Summe. Das bringt einen spürbaren Vorteil: Kärnten muss jährlich mehr als 11 Millionen Euro weniger an Zinsen und Aufwendungen bezahlen“,

so Leikam. 

„Dass der Akt der Schadensbegrenzung gelungen ist, ist erfreulich im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner. Zu danken ist es einer hochprofessionellen Abwicklung und den politischen Aufräumern Gaby Schaunig und Peter Kaiser. Das sollte also keinesfalls zu der Annahme verleiten, dass das Hypo-Haftungsmodell an sich irgendwie hätte funktionieren können. Im Gegenteil: Die Hypo-Krise soll uns allen als Mahnmal in Erinnerung bleiben, dass unsere Entscheidungen und Handlungen nicht nur uns selbst betreffen, sondern unsere Kinder, Kindeskinder und unser ganzes Land“,

so Leikam abschließend.